Die ersten 24 Stunden

Die Besetzung der Limmerstr. 98 (L98) dauert mittlerweile 24h Stunden an. Wir freuen über das große Interesse und die Zustimmungs- und Solidaritätsbekundungen von Passant_innen und Anwohner_innen. Viele haben das Haus besichtigt und an unseren Plena teilgenommen.

Schon am ersten Abend war das Haus sehr gut besucht, es wurde viel diskutiert, gegrillt und das weitere Vorgehen besprochen. Die Menschen haben sich nicht von der Polizeipräsenz einschüchtern lassen, auch der neue Eigentümer war kurzzeitig vor Ort. Die Polizei zog im Laufe des Abends ihre Streifen immer weiter ab, so dass jetzt keine Polizei mehr vor Ort ist. Zahlreiche Aktivist_innen übernachteten in dem Gebäude und haben sich am heutigen Tage zu einem gemeinsamen Frühstück getroffen, um die weitere Planung zu besprechen.

Leider kam es trotz des Konsens, der besagt, dass das Haus weder zu beschädigen, noch in seinem Zustand zu verändern, an einer Wand zur Anbringung eines Graffittis, das jedoch von den Aktivist_innen rückstandslos wieder entfernt wurde. Wir bitten weiterhin alle Besucher_innen, die Absprachen einzuhalten, weil sonst ein falsches Bild unserer Aktion aufkäme.

Wir haben beschlossen, täglich um 18.00 Uhr ein Nachbarschaftsplenum einzuberufen, um so das weitere Vorgehen mit den Anwohner_innen und allen Interessierten zu besprechen und eine niederschwellige Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Hierzu laden wir Euch alle herzlichst ein.

Limmerstraße 98

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2 Kommentare zu “Die ersten 24 Stunden

  1. Wenn Ihr schon gendert, dann bitte richtig, also mit einer Kombination aus Gender Gap und Binnenmajuskel. Solidarische Grüße!

  2. Privateigentum wird beschädigt, ein naiver „Pressesprecher“ gibt debile Interview im Regionalfernsehen – aber unsere größte Sorge ist und bleibt das korrekte Gendern. Schöne neue Welt, die ihr euch da geschaffen habt…

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