Hoffest der Unterstützer_innen der Limmerstraße 98 wurde zum Straßenfest am Küchengarten

Am Donnerstag den 09.06.2011 haben wir ein kreativ spontan angesetztes Straßen- bzw. Platzfest auf dem Küchengarten veranstaltet.

Das ursprünglich als Hoffest geplante Fest wurde dort mit ca. 100 Unterstützer_innen, Kindern und diversen Lindener Butjer_innen und Passanten in gemütlicher Atmosphäre zelebriert. Mit Musik, VoKü (Volxküche), einem „Umsonstwagen“, Transparente zeichnen, Kinderschminken mal anders (die Kinder hatten die Schminkfarbe in der Hand), Skateboardparkours und traumhaftem Wetter wurde dieser zu einer kleinen Entspannung, in der sich alle Beteiligten kreativ ausleben konnten.

Die kreative Kraftpause werden wir nutzen, um am Samstag um 15:00Uhr am selbigen Ort lautstark und entschlossen gegen die Räumung und den Abriss der Limmerstraße 98 und gegen die fortschreitende Gentrifizierung – nicht nur in Linden – zu demonstrieren, um die Themen wieder in das Bewusstsein aller Leute zu rufen. Wir freuen uns auf die Beteiligung aller Butjer_innen, Unterstützer_innen und Sympathisant_innen.

Für eine Limmer 98! Gegen die fortschreitende Gentrifizierung in Linden und überall!

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2 Kommentare zu “Hoffest der Unterstützer_innen der Limmerstraße 98 wurde zum Straßenfest am Küchengarten

  1. Hallo Du da schon wieder- berechtigterweise – ich misch mich nochmal rein .;-) Ich verweise zum Einen auf die Umstände der BennostarssenHäuser: http://www.hallolinden.de/benno/inhalt/presse.htm, die ein Stück deutlich machen, wenn es um das Vorgehen alter jedoch nichtdenkmalgeschützer Häuser geht.
    Zum anderen: Die Stadt aber eben auch der neue Besitzer halten bzgl. der L98 Infos zurück und/oder widersprechen sich; klar ist, dass die 120 jahre alten Häuser abgerissen werden und neu gebaut wird; EigentumsWohnungen und vorne unten eben Ladenfläche – so kommt man wohl zu – mehr Geld. Über den Besitzer gibts versch.artige Infos…Doch der allein ist NICHT dasder Wichtigste. Dazu kommt eben, daß für anderes – unkommerzielles/unprofitables ´keine Gelder da seien´, kulturelle Einrichtungen (z.b. LindenNordBücherei) geschlossen werden und es zunehmend nur noch Platz für KonsumTempel gibt, da u.a. auch die limmerstrassenLadenRaumBesitzer extremst geldgeil werden. Aus ehemaligen Arbeiterstadtteilen, dann „Szenevierteln“, werden dann binnen kürzester Zeit exklusive Wohngegenden mit angeschlossenem Party- und Shopping Kiez, auf dem Franchising-Gastronomie und Ketten wie H&M die Amüsierhorde abmelken. Raum und Platz für Andere-s gibt es dann nicht mehr. Für das was was den Stadtteil ausgemacht hat. Und auf der Straße kann nun mal nicht ALLEs stattfinden, mal abgesehen davon, daß Leutegruppen, die auf der Strasse rumhängen (nicht im schicki Café), als nervige+gefährliche Randalierer, Ruhestörer und Säufer gelten, gegen die stark zunehmend vorgegangen wird+werden soll .(von eigentümergemeinschaften am KüGa bspweise.) auch von der Staatsmacht. Ich erweitere noch um diese Info: http://lindenloewe.de/2010/02/12/plus-eu-minus-linden/
    und weise allg. darauf hin:http://gentrificationblog.wordpress.com/
    Ist nen komplexes Thema; könnte man jedoch an Linden schon gut erklären.
    Ich sollte mal was Größeres dazu schreiben – das wäre auch solidarisch; dies kann nur ein kleiner Abriss sein. 😉

    Die Stadtpolitik trägt jedenfalls (sowohl mit Ignoranz als auch mit Geld) einen großen Teil zu einer völlig einseitigen Entwicklung bei – Mitbestimmung ist nicht erwünscht. Oder eben leider nur zum Schein. Ich war oft genug `da´.

    Sorry für diese chaotische Übersichtsdarstellungseinmischung…;-) Jeder was und wie er/sie/es kann.

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