Wem gehört die Stadt?

Hannah A

Kurzentschlossenen ist der heutige Vortrag von Andrej Holm im Rahmen der diesjährigen Hannah-Arendt-Tage zu empfehlen:

Steigende Mieten versus Sparzwang in den Kommunen, Luxuslofts versus Wohnghettos, Parkplätze versus Spielplätze. Lebensqualität und Lebensrealität klaffen in vielen Stadtvierteln immer weiter auseinander. Mit dem „Recht auf Stadt“ wird ein Anspruch auf Teilhabe in der urbanen Gesellschaft formuliert. Städtische Bewohner/innen fordern die Mitbestimmung in sämtlichen Belangen ihres gemeinsamen Zusammenlebens. Statt neoliberaler Umstrukturierung der Gesellschaft mit ihrer sozialen Ausgrenzung geht es um die Mobilisierung alternativer Vorstellungen und um die Inklusion derjenigen, die an den Rand gedrängt werden. Visionär gilt die Stadt als offener Raum des kommunikativen und kreativen Austausches, an dem nicht nur wenige Privilegierte, sondern alle, die in der Stadt leben und wirken möchten, beteiligt sind.

22. April 18 Uhr

Schloss Herrenhausen (Herrenhäuser Straße 5)

weitere Infos und das gesamte Veranstaltungsprogramm gibt’s unter:

http://hannah-arendt-hannover.de