Stadtteilrundgang am 10.11. 17:30 Uhr

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Die Auseinandersetzung um Wohnraum und günstige Mieten wird in den uninahen Vierteln Hannovers nicht erst seit den Hausbesetzungen in den vergangenen Jahren geführt. Auch wenn diese die Debatte um Gentrifizierungsprozesse und die Verdrängung ärmerer Bevölkerungsschichten neu angestoßen haben, wollen wir bei einem Stadtteilrundgang am 10.11. durch Linden auch einen Blick auf die jüngere Geschichte der letzten 30 Jahren werfen.
Warum richteten Anfang der 80er Jahre Studierende in der Viktoriastraße ein Sanierungscafe ein und verhinderten durch Proteste den Abriss eines ganzen Straßenzuges? Welche Umstände führten zur Gründung der heute noch aktiven Wohnungsgenossenschaft „Selbsthilfe Linden“, die durch die Modernisierung angeblicher Abrisshäuser, mit viel Eigenleistung, preiswerten Wohnraum schaffte und erhält? Wie entstand das FAUST-Gelände, welche Ideen und Konzepte gab es und was ist davon heute noch geblieben? Diese und andere Fragen wollen wir an verschiedenen Punkten gemeinsam mit Aktiven und Zeitzeugen erörtern. Zwischen den einzelnen Stationen gehen wir auf aktuelle Entwicklungen am Wohnungsmarkt ein und zeigen konkrete Beispiele einer voranschreitenden Gentrifizierung in Linden.


Treffpunkt ist um 17.30 Uhr auf dem Lindener Marktplatz vor dem Rathaus, die Dauer des Rundgangs beträgt etwa 2,5 Stunden.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem AStA der Universität Hannover im Rahmen der Veranstaltungreihe „unbekannt verzogen“ statt. Weitere Infos und alle noch kommenden Termine finden sich unter: http://unbekanntverzogen.blogsport.de/

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