Abrissbagger am Moritzwinkel

Nachdem letzte Woche das leerstehende Clubheim am Sportcampus besetzt worden war, ist nun ein Abrissbagger vorgefahren, der bereits damit begonnen hat das Dach der Kegelbahn einzureißen. Unipräsident Epping hat damit seine Ankündigung wahr gemacht, sich nicht auf Verhandlungen einzulassen und vollendete Tatsachen zu schaffen.

Wer kurzfristig noch Zeit hat, kann gerne heute Nachmittag (11.04.) zum Moritzwinkel kommen. Ohnehin war dort heute ab 17 Uhr Kegeln, mit anschließender VoKü geplant. Alles weitere und aktuelle Entwicklungen finden sich bei http://winkel12.blogsport.de/ sowie bei Twitter unter: #winkel12

Update: Stellungnahme zur Räumung

Hausbesetzung in der Nordstadt neben dem Sportcampus

Seit einigen Stunden halten mehrere Dutzend engagierter Leute ein ehemaliges Vereinsheim in der Nordstadt besetzt. Derzeit ist noch keine Polizei vor Ort und die Uni als Eigentümerin hat den Menschen eine Frist gestzt, das Haus freiwillig zu verlassen. Polizei ist demnach nicht vor Ort. Alles weitere findet sich unter:

http://winkel12.blogsport.de/

https://twitter.com/winkelzwoelf

Vereinsheim

Veranstaltungsreihe zu Freiräumen im April

Unter dem Namen „Squat the Galaxy“ findet im April eine Veranstaltungsreihe statt, auf die auch wir an dieser Stelle hinweisen möchten. Der erste Termin ist bereit am Dienstag den 05.04. um 19 Uhr bei Stadtteilleben in der Fröbelstraße 5. (Veranstaltungsbeschreibung unten) Alle weiteren Termine sowie mehr Infos auch unter: squatthegalaxy.blogsport.de

Nutzungen auf Zeit – Unkommerzielle Freiräume oder Faktor der Standortpolitik

Podiumsdiskussion mit Transition Town und dem Platzprojekt mit einem Eingangsvortrag zur Bachelorarbeit „Refilling Gaps“ – Flächennutzungskonzepte für Linden aus dem Jahr 2013

Zwei ehemalige Studierende der Leibniz Universität Hannover entwerfen unter dem Arbeitstitel „Refilling Gaps“ Zwischennutzungskonzepte für sogenannte „vernachlässigte Orte“ in Hannover-Linden und schlagen dabei den Bogen vom Bedarf an Freiräumen und Selbstgestaltungsmöglichkeiten, bis zum Beitrag bei der Beseitigung des mittlerweile offensichtlichen Wohnungsmangels in Linden. Konkret geht es ihnen um eine mögliche „Attraktivitätssteigerung“ durch Temporäre Nutzungen, die aber auch in dauerhafte überführt werden könnte, falls beispielsweise eine Bebaung der Fläche nicht zu Stande kommt.

Bei der Veranstaltung werden zentrale Hypothesen und konkrete Ideen ihrer Arbeit erläutert und diskutiert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Nutzungen abseits von kommerziellen Ideen. Zusammengebracht werden ihre Ideen bei der Veranstaltung mit konkreten Projekten, die Flächen nur für eine kurze Zeit nutzen wollen oder können.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren deshalb Transition Town und das Platzprojekt über den Umgang mit endenden Zwischennutzungen, den Wunsch nach mehr Fläche, die Konkurrenz mit kommerzieller Nutzung und die Unterstützung von staatlicher Seite.

https://www.facebook.com/events/223450948013461/